Zufällige MAC-Adressen (MAC-Randomisierung)
Die Randomisierung ändert die MAC-Adresse einer Netzwerkschnittstelle, also die Kennung, die auf einer lokalen Ethernet- oder WLAN-Verbindung verwendet wird. Die MAC-Adresse eines Geräts wird nicht als dauerhafte, weltweit gültige Kennung durchs Internet transportiert: Router verwenden in jedem lokalen Segment die dort passenden Link-Layer-Adressen.
So prüfen Sie die Adresse auf Ihrem Gerät
Anhand eines registrierten Präfixes lässt sich oft die Organisation ermitteln, der ein Block für werkseitig vergebene Adressen zugeteilt wurde. Moderne Smartphones und Laptops können stattdessen eine private, lokal verwaltete Adresse verwenden, sodass eine Herstellerabfrage keinen brauchbaren Treffer liefert. Dieses Ergebnis allein deutet nicht auf einen Fehler hin.
Ein Beispiel aus der Praxis
Öffnen Sie die Eigenschaften des WLANs und prüfen Sie, welche MAC-Adresse das Gerät für dieses Netzwerk verwendet. Vergleichen Sie sie mit der Einstellung für private bzw. zufällige Adressen und verbinden Sie sich bei Bedarf neu. Viele aktuelle Systeme verwenden pro Netzwerk dauerhaft eine zufällige Adresse – sie ändert sich also nicht zwangsläufig bei jeder neuen Verbindung.
Lokal verwaltete Adressen erkennen
Prüfen Sie, ob das U/L-Bit eine lokal verwaltete Adresse kennzeichnet, und vergleichen Sie erneute Verbindungen mit derselben SSID; moderne Clients behalten oft eine zufällige Adresse pro Netzwerk bei, statt sie bei jedem Paket zu ändern. Eine Adresse direkt prüfen können Sie mit der MAC-Adressabfrage von 2IP.