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Wie Traceroute funktioniert: TTL, Hops und Routenänderungen

Traceroute erhöht schrittweise die TTL bei IPv4 bzw. das Hop Limit bei IPv6 und zeichnet auf, welche Router unterwegs antworten. So wird ein Teil der Route zum Ziel sichtbar – eine garantierte Karte des Weges jedes einzelnen Pakets ist das aber nicht.

Wie Traceroute die Zwischenstationen ermittelt

Traceroute sendet Testpakete mit steigenden Werten für TTL bzw. das IPv6-Hop-Limit. Läuft ein Testpaket bei einem Router ab, kann dieser eine Time-Exceeded-Nachricht zurückschicken; so ergibt sich für den Absender eine Abfolge antwortender Hops.

So lesen Sie eine Routenverfolgung

Führen Sie mehrere Traces zum selben Ziel durch und vergleichen Sie, wo sich die Antworten ändern oder abbrechen. Fehlende Hops bedeuten nicht automatisch Paketverlust, da Router Traceroute-Pakete oft niedriger priorisieren. Entscheidend ist, ob die nachfolgenden Hops und das Ziel erreichbar bleiben. Eine Kontrollmessung von außen liefert die Erreichbarkeitsprüfung von 2IP.

Warum fehlende Hops nicht immer Paketverlust bedeuten

Technische Referenz: RFC 1812.