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WebRTC-IP-Leak: Welche Adressen ein Browser preisgeben kann

WebRTC ermittelt per ICE mögliche Verbindungswege für die Echtzeitkommunikation. Moderne Browser schützen lokale Adressen mit Datenschutzmechanismen, doch je nach Browser, VPN und Konfiguration können die gefundenen Kandidaten trotzdem aufschlussreiche Netzwerkinformationen verraten.

Welche IP-Adressen WebRTC offenlegen kann

WebRTC sucht per ICE nach Wegen zwischen den Gegenstellen und kann dabei Kandidaten mit lokalen, server-reflexiven oder Relay-Adressen erzeugen. Welche Adressen ein Test zu sehen bekommt, hängt vom Browser, der Netzwerkkonfiguration, den VPN-Richtlinien und dem Einsatz von STUN oder TURN ab.

So testen Sie WebRTC mit und ohne VPN

Führen Sie den Test vor und nach dem Verbinden mit dem VPN durch und vergleichen Sie die ICE-Kandidaten, vor allem öffentliche Adressen und Kandidatentypen. Moderne Browser können lokale Adressen verbergen oder maskieren; bewerten Sie das Ergebnis daher immer im Zusammenhang mit Browser und VPN-Richtlinie. Zur Kontrolle der sichtbaren IP-Daten nutzen Sie vor und nach dem Verbinden die Anonymitätsprüfung von 2IP.

So deuten Sie das Ergebnis

Technische Referenz: RFC 8445.