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So messen Sie Ihre Internetgeschwindigkeit genau

Wer die Internetgeschwindigkeit misst, sollte mehr beachten als den Mbit/s-Wert. Durchsatz, Latenz, Jitter und Paketverlust beschreiben unterschiedliche Eigenschaften, und WLAN, Ethernet, konkurrierende Geräte, VPNs, das Routing und der Testserver beeinflussen die Ergebnisse. Auch bei hohem Durchsatz kann die Latenz unter Last schlecht sein.

So finden Sie den Engpass

Grenzen Sie zuerst das Heimnetz vom Weg zum Provider ab: Prüfen Sie Signal oder Kabel, messen Sie dann den Ping im Leerlauf und während einer Übertragung und erst danach den Durchsatz. Wiederholen Sie die Messungen unter kontrollierten Bedingungen. Ein Problem, das nur abends, nur über ein VPN oder nur zu einem bestimmten Ziel auftritt, weist jeweils auf einen anderen Engpass hin.

Eine reproduzierbare Ausgangsmessung

Für eine reproduzierbare Ausgangsmessung verwenden Sie nach Möglichkeit Ethernet, beenden konkurrierende Übertragungen, notieren, ob ein VPN aktiv ist, und wiederholen den Test mit geeigneten Servern. Vergleichen Sie mehrere Durchläufe, statt den höchsten Wert herauszugreifen; CPU von Browser oder Gerät, WLAN, Serverlast und Pfadwahl können ein Ergebnis jeweils begrenzen. Eine solche Messreihe können Sie mit dem Internet-Geschwindigkeitstest von 2IP aufnehmen.