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IPv6-Link-Local-Adressen erklärt

IPv6-Link-Local-Adressen ergeben erst Sinn, wenn man weiß, wie ein Host sein lokales Netz, seine Nachbarn und den Weg in andere Netze bestimmt. IPv4 hängt von Adresse, Präfixlänge und Gateway ab; bei IPv6 kommen der Gültigkeitsbereich (Scope) der Adresse und Neighbor Discovery hinzu. Ein einziger falscher Wert kann dazu führen, dass die lokale Kommunikation funktioniert, der Zugriff über das Subnetz hinaus aber scheitert.

So prüfen Sie die Netzwerkeinstellungen

Beginnen Sie mit der Adresse der Schnittstelle, dem Präfix, der Routingtabelle und dem Standard-Gateway. Prüfen Sie, ob das Ziel zum lokalen Präfix gehört und ob eine Standardroute existiert. Maske oder Gateway sollten Sie nicht auf gut Glück ändern: Gleichen Sie die Werte mit DHCP oder der Netzwerkdokumentation ab, ändern Sie gezielt nur eine Sache und wiederholen Sie danach denselben Test.

Warum die Zonenkennung wichtig ist

IPv6-Link-Local-Adressen stammen aus fe80::/10 und sind nur auf der lokalen Verbindung von Bedeutung. Da dieselbe Link-Local-Adresse auf verschiedenen Schnittstellen vorkommen kann, verlangen Betriebssysteme bei manueller Verwendung oft eine Zonen- oder Schnittstellenkennung, insbesondere bei der Diagnose und bei Gateway-Angaben. Registrierungsdaten zu öffentlichen Adressen liefert die IP-Abfrage von 2IP.