HTTP-Statuscodes zur Fehlersuche
HTTP-Statuscodes gehören zur Anwendungsschicht – halten Sie deshalb die Erreichbarkeit im Netzwerk und die Antwort des Webservers auseinander. DNS kann den Namen auflösen, TCP/TLS kann eine Verbindung herstellen, und HTTP kann trotzdem eine Weiterleitung oder einen Fehler zurückgeben. Statuscode, Location, Hostname, Pfad und URL-Schema beschreiben unterschiedliche Teile der Transaktion.
So untersuchen Sie die Antwort des Webservers
Prüfen Sie DNS, dann TLS und die HTTP-Antwort, ohne die Weiterleitungskette auszublenden. Vergleichen Sie den angefragten Hostnamen mit der tatsächlichen Ziel-URL. Eine 4xx-Antwort bezieht sich meist auf die Anfrage oder den Zugriff, ein 5xx-Code auf einen Fehler bei der Verarbeitung auf dem Server – wobei auch ein Reverse Proxy oder CDN dazwischengeschaltet sein kann.
Die Statusklassen im Überblick
Die HTTP-Statusklassen liefern Kontext: 2xx meldet eine erfolgreiche Verarbeitung, 3xx Weiterleitungen oder verwandte Steuerungsabläufe, 4xx beschreibt einen Zustand auf Seiten des Clients, der Anfrage oder des Zugriffs, und 5xx meldet einen serverseitigen Fehler. Codes wie 404, 429, 502 und 503 haben im Betrieb unterschiedliche Bedeutungen und sollten nicht pauschal als Ausfall zusammengefasst werden. Welchen Status eine Website von außen liefert, zeigt die Website-Informationsabfrage von 2IP.