DNS-TTL erklärt
Um die DNS-TTL richtig zu deuten, verfolgen Sie den Weg der Abfrage: Stub-Resolver → rekursiver Resolver → Delegation → autoritativer Nameserver. Da ein rekursiver Resolver auch aus seinem Cache antworten kann, kommt die Antwort beim Nutzer nicht unbedingt direkt vom autoritativen Server. TTL, Eintragstyp und Antwortcode zeigen, woher das Ergebnis kommt und wie lange es verwendbar bleiben kann.
So prüfen Sie das DNS-Ergebnis
Prüfen Sie zuerst den Namen und den Abfragetyp, dann die autoritative Antwort und anschließend den verwendeten rekursiven Resolver. NXDOMAIN, SERVFAIL, REFUSED und Timeout stehen für unterschiedliche Zustände. Nach einer DNS-Änderung vergleichen Sie die autoritativen Daten mit den Antworten mehrerer Resolver. Den lokalen Cache zu leeren hilft nur, wenn die veraltete Antwort tatsächlich lokal zwischengespeichert ist.
Was die TTL tatsächlich steuert
Die TTL wird in DNS-Antworten in Sekunden übertragen und teilt rekursiven Caches mit, wie lange eine Antwort wiederverwendet werden darf. Eine vor einer geplanten Migration gesenkte TTL kann künftige Cache-Laufzeiten verkürzen, doch bereits gecachte Antworten behalten die TTL, die sie zuvor erhalten haben; auch negative Antworten können nach den DNS-Regeln gecacht werden. Die aktuelle TTL eines Eintrags zeigt Ihnen die Domain-Konfigurationsprüfung von 2IP.