CDN und Edge-Caching: So funktioniert verteilte Auslieferung
Ein CDN kann zwischenspeicherbare Inhalte von verteilten Edge-Standorten ausliefern, während der Ursprungsserver hinter dieser Auslieferungsschicht bleibt. Den Edge-Standort wählen DNS, Anycast oder anbieterspezifische Steuerungsverfahren aus; die IP, die ein Nutzer sieht, gehört daher womöglich zum CDN und nicht zum Ursprungsserver.
Wie ein CDN Inhalte vom Edge ausliefert
Ein CDN legt Kopien zwischenspeicherbarer Inhalte auf verteilten Edge-Knoten ab und wählt den Auslieferungspunkt per DNS, Anycast oder anbieterspezifischer Steuerung. Die für Nutzer sichtbare IP gehört daher oft zu einem Edge-Knoten und nicht zum Ursprungsserver.
So prüfen Sie das CDN-Caching
Sehen Sie sich Cache-Control, Age und eventuelle Cache-Status-Header des CDN an, wiederholen Sie dann die Anfrage und vergleichen Sie Antwortzeiten sowie HIT/MISS-Angaben. Die öffentliche IP kann zu einem Edge-Knoten des CDN gehören und verrät daher nicht zwangsläufig die Adresse des Ursprungsservers. Um Domaindaten von der Edge-IP zu trennen, gleichen Sie sie mit der Domain-Whois-Abfrage von 2IP ab.
Warum eine CDN-IP nicht die Ursprungsadresse ist
Technische Referenz: die HTTP-Caching-Semantik in RFC 9111.